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Dein Gesicht schützen

Schütze deine Identität
vor KI-Missbrauch.

Dein Gesicht ist eine Ressource. Und gerade wird es auch so behandelt: von Trainingsdaten, von Bildgeneratoren, von Deepfake-Werkzeugen. Nur du wirst nicht gefragt. Hier erfährst du, was du konkret dagegen tun kannst.

Schritt 1: Weniger Bilder von dir im Netz

Du kannst dein Gesicht nicht nachträglich aus Trainingsdaten entfernen. Aber du kannst dafür sorgen, dass in Zukunft weniger dazukommt. Geh deine öffentlichen Fotos durch: Profilbilder auf beruflichen Netzwerken, markierte Bilder auf Social Media, Nachrichtenartikel. Lösche oder beschränke den Zugang zu Bildern, die nicht öffentlich sein müssen. Das ist der einfachste erste Schritt.

Schritt 2: Widerspruchsmöglichkeiten nutzen

Manche KI-Anbieter bieten Möglichkeiten zum Widerspruch an: technische Signale für Webcrawler, Einträge in Ausschlusslisten, Metadaten auf Bildebene. Nichts davon ist lückenlos, und die Einhaltung ist freiwillig. Aber wer widerspricht, wird in zukünftigen Versionen regelkonformer Modelle zumindest seltener erfasst.

Schritt 3: Überwachen, ob dein Gesicht genutzt wird

Mit der umgekehrten Bildersuche (Google, TinEye, Yandex) und spezialisierten Überwachungsdiensten kannst du herausfinden, ob dein Aussehen kommerziell verwendet wird. Früh erkennen, Beweise sichern, rechtlich dagegen vorgehen. Ohne Überwachung erfährst du von einem Missbrauch nur zufällig.

Schritt 4: Dein Gesicht aktiv lizenzieren

Die ersten drei Schritte sind Verteidigung. Lizenzierung ist der aktive Schritt. Du legst die Bedingungen fest, bevor es überhaupt zu einer Nutzung kommt. Auf FaceLedger lädst du ein verifiziertes Foto-Set hoch, bestimmst, was erlaubt ist (Branchen, Laufzeiten, Regionen) und was nicht, und wirst jedes Mal bezahlt, wenn dein Gesicht lizenziert wird. Ohne Lizenz bleibt die Nutzung unerlaubt. Mit Lizenz läuft sie zu deinen Bedingungen.

Was FaceLedger dir konkret bietet

Eine dokumentierte Einwilligung pro Lizenz. Branchenausschlüsse, die du bestimmst (Politik, Pharma, Glücksspiel, Religion, was du willst). Lückenlose Dokumentation jeder Nutzung. Bezahlung pro lizenzierter Verwendung. Widerruf jederzeit, mit einer Übergangsfrist für laufende Kampagnen. Das ganze System ist so gebaut, dass du die Kontrolle behältst: wer dein Gesicht nutzt, wofür und wo.

Jedes KI-generierte Gesicht ist ein Rechtsrisiko. Es sei denn, es ist lizenziert.

FAQ

Häufig gefragt.

Kann ich mein Gesicht aus bestehenden KI-Modellen löschen lassen?+

In der Regel nicht. Wenn ein Gesicht einmal in den Trainingsdaten war, ist es im Modell gespeichert. Manche Anbieter experimentieren damit, aber das ist noch nicht ausgereift. Der realistische Weg ist nach vorne: Bestimme ab jetzt, wie dein Gesicht genutzt wird.

Wie behalte ich die Kontrolle über mein Aussehen im Netz?+

Drei Stufen, nach Aufwand sortiert: Weniger öffentliche Fotos von dir, Widerspruchsmöglichkeiten nutzen, wo es sie gibt, und dein Gesicht aktiv zu deinen Bedingungen lizenzieren. Die ersten beiden schützen teilweise. Die dritte gibt dir einen Vertrag und eine Vergütung.

Was, wenn ich entdecke, dass jemand KI-Bilder von mir nutzt?+

Sichere Beweise: Links, Daten, Screenshots, das konkrete Bild. In den meisten Ländern hast du Ansprüche aus dem Persönlichkeitsrecht und dem Recht am eigenen Bild. In der EU kommen Datenschutzansprüche dazu. Eine aktive Lizenz verhindert künftige Fälle, weil kommerzielle Nutzung dann nur über deine dokumentierte Zustimmung läuft.

Wie funktioniert Lizenzierung für mich?+

Du lädst ein verifiziertes Foto-Set über dein Smartphone hoch. Du legst Regeln fest: erlaubte Branchen, ausgeschlossene Bereiche, Regionen, Laufzeiten. Jede Lizenz bewegt sich innerhalb dieser Grenzen. Du wirst pro Nutzung bezahlt, mit vollständiger Dokumentation jeder Verwendung. Widerruf ist jederzeit möglich.

Bereit?

Melde dein Aussehen an, leg deine Regeln fest und behalte die Kontrolle. Kostenlos für Privatpersonen.

Protect your identity
Identität vor KI schützen | FaceLedger