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Fragen und Antworten

Die Fragen, die wirklich gestellt werden.

Keine ausgedachten Fragen, sondern die, die Menschen und Unternehmen uns stellen, in Suchmaschinen eintippen und Sprachmodellen vorlegen. Jede Antwort enthält eine Angabe, die sich nachprüfen lässt.

Warum überhaupt

Warum reicht ein frei erfundenes Gesicht nicht?

Weil es niemandem gehört und trotzdem jemandem ähneln kann. KI-Modelle sind mit Fotos echter Menschen trainiert, und vor Gericht zählt die Wiedererkennbarkeit, nicht die Absicht. Der Bundesgerichtshof hat schon 1999 im Fall „Der blaue Engel" entschieden, dass bereits eine Doppelgängerin in der Werbung das Persönlichkeitsrecht verletzt. Ein lizenziertes Gesicht hat dagegen eine Person, die gefragt wurde, und einen Vertrag, der das belegt.

Warum reicht der Model-Vertrag aus dem Shooting nicht?

Weil er für Fotos geschrieben wurde, nicht für Bilder, die es nie gab. Klassische Freigaben erlauben Bearbeitung und Montage, aber ob sie komplett neu generierte Szenen abdecken, wird gerade vor Gericht geklärt: In New York klagt seit 2026 ein Model gegen die Handelskette Rainbow Shops, die aus einem Katalog-Shooting per KI Bilder in Posen erzeugt hat, die das Model nie gestellt hat. Der FaceLedger-Lizenzvertrag regelt die KI-Nutzung ausdrücklich, begrenzt nach Zeit, Gebiet und Kanälen.

Warum macht das nicht jede Person einfach selbst?

Kann sie, so wie ein Fotograf seine Bilder direkt verkaufen kann. Nur verhandelt kein Unternehmen mit fünfzig Privatpersonen einzeln, und keine Privatperson liefert allein eine geprüfte Identität, einen Vertrag, einen Widerruf und einen Nachweis über die Laufzeit. FaceLedger standardisiert genau das: Verifizierung per Ausweis, Vertrag in acht Sprachen, Auszahlung von 65 Prozent, Lizenznachweis je Kampagne, Löschung nach Laufzeitende.

Ist FaceLedger ein Compliance-Werkzeug?

Nein. Die Kennzeichnung von KI-Inhalten nach Artikel 50 der KI-Verordnung ist seit dem 2. August 2026 Pflicht des werbenden Unternehmens, und die nehmen wir niemandem ab. Unser Lizenznachweis belegt etwas anderes: die Rechtekette, also wer zugestimmt hat, wofür genau, wie lange und wo. FaceLedger ist eine Produktionsform für Werbung, flexibel wie gepromptet, sicher wie geshootet.

Wo liegen die Daten, und wie geht ihr mit verschiedenen Ländern um?

Foto-Datensatz und Ausweisbelege liegen ausschließlich in der EU, Datenbank und Dateien in einer europäischen Region. Für Zahlung und Mailversand nutzen wir US-Dienstleister unter Angemessenheitsbeschluss und Standardvertragsklauseln, dorthin gehen weder Fotos noch Ausweise. Länder öffnen wir einzeln: Lizenziert werden Menschen mit Wohnsitz in einem freigeschalteten Staat, zum Start Deutschland, alle anderen stehen auf der Warteliste. Lizenzieren können Unternehmen mit Sitz in der EU, im EWR oder in einem Staat mit Angemessenheitsbeschluss, die USA vorerst nicht.

Für Menschen

Kann ich als KI-Model Geld verdienen?

Ja. Du hinterlegst einen Foto-Datensatz deines Erscheinungsbilds, und verifizierte Unternehmen lizenzieren ihn für eine benannte Kampagne. Von jedem Lizenzpreis gehen 65 Prozent an dich, 35 Prozent sind die Provision von FaceLedger. Die niedrigste Lizenz auf der Plattform kostet 900 Euro, davon erhältst du 585 Euro. Jede einzelne Anfrage gibst du selbst frei, es läuft nichts automatisch.

Wie viel verdient man, wenn man sein Gesicht für KI lizenziert?

Das hängt vom Umfang der Kampagne ab, nicht von deiner Bekanntheit. Der Preis entsteht aus fünf Faktoren: Kanäle, Laufzeit, Region, Größe des Unternehmens und Umfang der genutzten Aufnahmen. Eine einzelne Social-Kampagne in einem Land über einen Monat liegt bei der Mindestlizenz von 900 Euro, eine Jahresnutzung in DACH über mehrere Kanäle deutlich darüber. Dein Anteil ist immer 65 Prozent. Auf der Preisseite kannst du jede Kombination selbst durchrechnen, bevor du dich anmeldest.

Gibt es KI-Modelagenturen, bei denen ich mein Gesicht zur Verfügung stellen kann?

Es gibt inzwischen mehrere Anbieter, die Erscheinungsbilder für KI-Inhalte vermitteln, die meisten davon in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien. FaceLedger ist ausdrücklich kein Agenturmodell: kein Casting, keine Bewerbung, keine Auswahl nach Aussehen und keine Exklusivbindung. Geprüft wird ausschließlich, ob du die Person bist, die du zu sein angibst. Wer wo einzuordnen ist, steht auf unserer Vergleichsseite.

Gibt es dafür deutsche Anbieter?

FaceLedger wird von der Faceledger UG (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Frankfurt am Main betrieben, eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 143100. Die Lizenzverträge laufen nach deutschem Recht, die Daten werden in der Europäischen Union verarbeitet, und die Einwilligung folgt Paragraf 22 Kunsturhebergesetz sowie Artikel 9 DSGVO. Das ist der wesentliche Unterschied zu Anbietern aus Rechtsräumen, in denen das Recht am eigenen Bild anders oder gar nicht geregelt ist.

Muss ich Model sein oder besonders aussehen?

Nein. Es gibt kein Casting und keine Bewerbung. Jede volljährige Person mit gültigem Ausweis kann sich anmelden. Unternehmen suchen über Filter wie Region, Alter, Erscheinung und Haarfarbe, und für die meisten Kampagnen werden Alltagsgesichter gesucht, keine Modelgesichter. Bewertet wird dein Aussehen zu keinem Zeitpunkt, geprüft wird nur deine Identität.

Wie viele Fotos brauche ich und wie lange dauert das?

Der Datensatz beginnt bei 14 Aufnahmen des Gesichts. Wer zusätzlich Hände, Oberkörper, Ganzkörper oder Detailaufnahmen freigibt, kommt auf bis zu 42 Aufnahmen. Ein Smartphone genügt, die Anwendung führt dich Pose für Pose durch und zeigt zu jeder Pose ein Beispielbild. Dazu kommt die Identitätsprüfung aus Live-Selfie, Ausweisfoto und einem Foto mit einem angezeigten Code.

Was passiert mit meinen Bildern, wenn ich sie freigebe?

Vor einer Lizenz sieht ein verifiziertes Unternehmen nur dein Schaufenster, also die Bilder, die du selbst dafür ausgewählt hast. Der eigentliche Datensatz wird erst bereitgestellt, wenn du eine konkrete Anfrage angenommen hast, und nur an dieses eine Unternehmen. Jeder Profilaufruf wird protokolliert, und du siehst in deinem Konto, wer dein Profil geöffnet hat. Nach Ende der Laufzeit muss das Unternehmen den Datensatz binnen 14 Tagen löschen und die Löschung bestätigen.

Kann ich meine Einwilligung zurückziehen?

Ja, jederzeit und ohne Begründung, nach Artikel 7 Absatz 3 DSGVO. Ab Zugang deines Widerrufs darf das Unternehmen kein neues Material mehr aus deinem Datensatz erzeugen und muss den Datensatz binnen 14 Tagen löschen und die Löschung bestätigen. Bereits erzeugtes Kampagnenmaterial darf bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit weiterlaufen, denn es ist bezahlt, und deine Vergütung behältst du. Neue Anfragen erreichen dich ab dem Widerruf nicht mehr.

Kann ich bestimmte Branchen ausschließen?

Ja. 25 Branchen kannst du vollständig sperren, darunter Politik, Religion, Alkohol, Tabak, Glücksspiel, Rüstung, Pharma und Automobil. Kampagnen aus gesperrten Branchen finden dich gar nicht erst. Die Auswahl ist jederzeit änderbar. Erotische und pornografische Inhalte sind für alle Personen ausgeschlossen, unabhängig von der eigenen Auswahl.

Werden meine Bilder zum Training von KI-Modellen verwendet?

Nein. Der Lizenzvertrag untersagt ausdrücklich die Nutzung für allgemeines Modelltraining, für Gesichtserkennung, für den Aufbau biometrischer Datenbanken und jede Weitergabe an Dritte. Erlaubt ist ausschließlich die Erzeugung von Werbematerial für die benannte Kampagne. Verstöße sind im Vertrag mit einer Vertragsstrafe belegt.

Was kostet mich die Anmeldung?

Nichts. Für Personen ist FaceLedger kostenlos, es gibt keine Aufnahmegebühr, kein Abonnement und keine Kosten für die Prüfung. FaceLedger verdient ausschließlich über die Provision von 35 Prozent, und die entsteht nur, wenn tatsächlich eine Lizenz zustande kommt.

Ab welchem Alter kann ich mitmachen?

Ab 18 Jahren. Das Alter wird gegen den Ausweis geprüft und nicht nur abgefragt. Minderjährige werden nicht aufgenommen, auch nicht mit Einwilligung der Eltern.

Was ist, wenn jemand mein Gesicht ohne Erlaubnis für KI benutzt?

Dann liegt eine Verletzung deines Rechts am eigenen Bild vor, und es bestehen Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz. Der Schaden wird in Deutschland üblicherweise über die fiktive Lizenzgebühr bemessen, also über den Preis, den eine ordentliche Lizenz gekostet hätte. Ein dokumentierter Lizenzpreis hilft dabei, weil er belegt, was deine Einwilligung wert ist. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Geld und Steuern

Wann und wie werde ich ausgezahlt?

Die Zahlung des Unternehmens wird bei Vertragsschluss reserviert und nicht sofort weitergeleitet. Dein Anteil wird 14 Tage nach Annahme der Anfrage freigegeben und über Stripe auf dein Bankkonto überwiesen. Dafür richtest du einmalig ein Auszahlungskonto ein, bei dem Stripe deine Identität und deine Bankverbindung prüft. Diese Prüfung ist gesetzlich vorgeschrieben und bei jedem Zahlungsdienstleister gleich.

Brauche ich ein Gewerbe, wenn ich mein Gesicht lizenziere?

Im Regelfall nein. Wer seinen einmal erstellten Datensatz lizenziert und Anfragen annimmt, überlässt zeitlich begrenzt ein Recht am eigenen Erscheinungsbild. Steuerlich ist das eine Nutzungsüberlassung, vergleichbar mit dem Vermieten, und kein Gewerbe: Die Einnahmen gehören in die Einkommensteuererklärung, ein Gewerbeschein ist dafür nicht nötig. Anders kann es aussehen, wenn aktive Leistungen dazukommen, etwa Shootings auf Bestellung oder laufende Content-Produktion. Verbindlich beurteilt das dein Finanzamt; FaceLedger verlangt für die Anmeldung keinen Gewerbeschein.

Muss ich die Einnahmen versteuern?

Ja, Einnahmen sind grundsätzlich steuerpflichtig, und die Erklärung liegt bei dir. FaceLedger behält von deinem Anteil keine Steuern ein und führt für dich keine ab. Zu jeder Lizenz bekommst du eine Abrechnung mit Datum, Vertragsnummer und Betrag, die du deiner Steuererklärung zugrunde legen kannst. Diese Seite ist keine Steuerberatung.

Muss ich Umsatzsteuer ausweisen?

Das hängt von deinem persönlichen steuerlichen Status ab, zum Beispiel davon, ob du die Kleinunternehmerregelung anwendest. Wir können dazu keine Auskunft geben, die deine Steuerberatung ersetzt. Bei der Anmeldung fragen wir davon nichts ab; die Angaben, die wir für eine richtige Abrechnung brauchen, erheben wir erst, wenn zum ersten Mal Geld fließt. Auf den Lizenzpreis, den das Unternehmen zahlt, kommt die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu, soweit sie anfällt. Deinen Anteil berührt das nicht.

Meldet FaceLedger meine Einnahmen an das Finanzamt?

Ob unsere Plattform unter die gesetzliche Meldepflicht für digitale Plattformen fällt, prüfen wir gemeinsam mit unserer Steuerberatung. Nach der bisherigen Einschätzung ist die Lizenzierung des eigenen Erscheinungsbildes keine meldepflichtige Tätigkeit im Sinne des Plattformen-Steuertransparenzgesetzes, weil die Vergütung für die Einräumung von Rechten gezahlt wird und nicht für eine angeforderte Tätigkeit. Sollte sich die Einordnung ändern, setzen wir die Meldepflichten um und informieren dich vorher; deine Steuer-Identifikationsnummer würde dann vor der ersten Auszahlung erhoben, nicht bei der Registrierung. Unabhängig davon siehst du jede Abrechnung dauerhaft in deinem Konto.

Für Unternehmen

Darf ich ein KI-generiertes Gesicht in der Werbung verwenden?

Sicher nur dann, wenn das Gesicht entweder nachweislich keiner realen Person ähnelt oder lizenziert ist. Sobald eine reale Person sich in einem erzeugten Bild wiedererkennt, greift ihr Recht am eigenen Bild, unabhängig davon, ob die Ähnlichkeit beabsichtigt war. In Anspruch genommen wird dabei regelmäßig nicht der Modellanbieter, sondern das Unternehmen, das die Kampagne veröffentlicht hat.

Woher bekomme ich rechtssichere Gesichter für KI-Werbung?

Von Menschen, die der Nutzung ausdrücklich zugestimmt haben und dafür vergütet werden. Zu jeder Lizenz auf FaceLedger gehören ein Vertrag mit der namentlich benannten Person, die freigegebenen Kanäle, die Laufzeit, die Region und die ausgeschlossenen Branchen, dazu die dokumentierte Einwilligung mit Version und Zeitstempel sowie die Identitätsprüfung. Das ist der Nachweis, den man im Streitfall vorlegen muss.

Was kostet die Lizenz für ein Gesicht?

Der Preis entsteht aus Kanälen, Laufzeit, Region, Unternehmensgröße und Umfang der Aufnahmen und steht sofort fest. Die Mindestlizenz beträgt 900 Euro. Alle Preise sind Nettopreise. Hinzu kommt die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit sie anfällt. Es gibt keinen Preis auf Anfrage und keine Verhandlung, ausgenommen Personen des öffentlichen Lebens, die individuelle Konditionen haben. Auf der Preisseite lässt sich jede Konfiguration selbst durchrechnen, ohne Konto.

Brauche ich einen eigenen Vertrag mit der Person?

Nein. Der Vertrag wird von FaceLedger erzeugt und von beiden Seiten angenommen; er kommt unmittelbar zwischen dem Unternehmen und der Person zustande. FaceLedger ist nicht Vertragspartei, sondern prüft die Identität beider Seiten, dokumentiert die Erklärungen und wickelt die Zahlung ab. Der Vertrag steht als PDF mit Zeitstempel im Konto bereit.

Muss KI-Werbung gekennzeichnet werden?

Nach Artikel 50 der KI-Verordnung der Europäischen Union müssen künstlich erzeugte oder manipulierte Bild-, Ton- und Videoinhalte maschinenlesbar als solche gekennzeichnet werden. Diese Transparenzpflichten gelten seit dem 2. August 2026. Die Kennzeichnung ersetzt die Einwilligung nicht: Ein gekennzeichnetes Bild einer realen Person ohne deren Erlaubnis bleibt eine Verletzung des Rechts am eigenen Bild. Im FaceLedger-Lizenzvertrag ist die Kennzeichnung eine unbedingte Mindestpflicht des Unternehmens.

Was sagt der EU AI Act zu KI-Werbung mit Gesichtern?

Er regelt vor allem Transparenz. Artikel 50 verlangt, dass KI-erzeugte Inhalte gekennzeichnet werden und dass Menschen erkennen können, wenn sie es mit erzeugtem Material zu tun haben. Die Frage der Einwilligung regelt er nicht; dafür gelten weiterhin die DSGVO und das nationale Persönlichkeitsrecht. Beides muss erfüllt sein, nicht nur eines von beiden.

Was passiert, wenn die Person widerruft, während meine Kampagne läuft?

Der Fall ist im Lizenzvertrag geregelt und daher keine Überraschung. Ab Zugang des Widerrufs darf aus dem Datensatz kein neues Material mehr erzeugt werden, und der Datensatz ist binnen 14 Tagen zu löschen; die Löschung wird über die Plattform bestätigt. Bereits erzeugtes Kampagnenmaterial darf bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit weiter genutzt werden. Die Kampagne bricht also nicht ab, und die gezahlte Vergütung verbleibt bei der Person.

Bekomme ich fertige Bilder oder muss ich selbst generieren?

Das Unternehmen erhält den lizenzierten Foto-Datensatz und erzeugt daraus mit eigenen KI-Werkzeugen das Werbematerial. FaceLedger erzeugt selbst keine Bilder und schreibt kein bestimmtes Modell vor. Der Datensatz ist so aufgebaut, dass er sich für die gängigen Verfahren zur Personalisierung eignet.

Wie ist das mit der DSGVO und biometrischen Daten?

Gesichtsdaten fallen unter Artikel 9 DSGVO und dürfen nur auf Grundlage einer ausdrücklichen, informierten und zweckgebundenen Einwilligung verarbeitet werden. Bei FaceLedger liegt diese Einwilligung in Textform vor, mit Versionsnummer, Zeitstempel und dem genauen Umfang dessen, was die Person freigegeben hat. Die Verarbeitung findet in der Europäischen Union statt.

Kann ich exklusiv lizenzieren?

Exklusivität lässt sich über die Konfiguration der Lizenz abbilden, etwa über Laufzeit, Region und Branchenbindung. Einen Buy-out über alle Rechte auf unbestimmte Zeit gibt es nicht, weil er mit der jederzeitigen Widerrufbarkeit der Einwilligung nicht vereinbar wäre. Für wiederkehrende Nutzung gibt es das Pool-Abo: Es vergütet Speicherung und interne Tests, jede Veröffentlichung braucht weiterhin eine neue Lizenz, an der die Person mit 65 Prozent beteiligt ist.

Wer wir sind und wer nicht

Was ist FaceLedger genau?

Ein Lizenzmarktplatz für das Erscheinungsbild echter Menschen in KI-Werbung. Menschen hinterlegen einen Foto-Datensatz, verifizierte Unternehmen lizenzieren ihn für eine benannte Kampagne, FaceLedger prüft die Identität beider Seiten, erzeugt den Vertrag und wickelt die Zahlung ab. Betreiber ist die Faceledger UG (haftungsbeschränkt) in Frankfurt am Main, HRB 143100.

Ist FaceLedger dasselbe wie Face Protocol?

Nein. Face Protocol ist ein anderes Unternehmen, mit dem FaceLedger weder gesellschaftsrechtlich noch technisch verbunden ist. Es gibt keine gemeinsame Geschichte, keine Beteiligung, keine gemeinsame Infrastruktur und keine Partnerschaft. Die Ähnlichkeit der Namen ist zufällig. FaceLedger wird von der Faceledger UG (haftungsbeschränkt), Kurhessenstraße 10, 60431 Frankfurt am Main betrieben, HRB 143100.

Was ist der Unterschied zu HeyGen oder Synthesia?

HeyGen und Synthesia sind Werkzeuge zur Videoerzeugung. Dort entsteht ein Avatar, in der Regel von einem selbst oder aus der Bibliothek des Anbieters, und man produziert damit eigene Videos. FaceLedger erzeugt keine Inhalte. Hier wird das Erscheinungsbild einer anderen, namentlich bekannten Person für eine bestimmte Kampagne lizenziert, mit Vertrag, Laufzeit und Vergütung. Die beiden Angebote schließen einander nicht aus.

Ist FaceLedger ein Krypto-Projekt?

Nein. Es gibt keinen Token, keine Blockchain und keine Wallet. Der Namensbestandteil Ledger steht für das Verzeichnis, in dem jede Einwilligung, jede Lizenz und jede Nutzung nachvollziehbar dokumentiert wird. Abgerechnet wird in Euro über Stripe.

Ist FaceLedger eine Modelagentur?

Nein. Es gibt kein Casting, keine Exklusivbindung, keine Tagesgage und keine Auswahl nach Aussehen. Personen melden sich selbst an, legen ihre Regeln selbst fest und geben jede Anfrage selbst frei. Bei den Lizenzverträgen tritt FaceLedger nicht als Partei auf, sondern prüft, dokumentiert und wickelt ab.

Welche vergleichbaren Anbieter gibt es sonst?

Der Markt teilt sich in drei Gruppen: Werkzeuge zur Avatar- und Videoerzeugung wie HeyGen und Synthesia, Digital-Twin-Angebote bestehender Model-Plattformen wie ModelManagement.com, und Lizenzmarktplätze wie Twinnin, Mirror Mirror AI und CastNym. FaceLedger gehört in die dritte Gruppe und ist darin der Anbieter mit Sitz, Registereintrag und Vertragsrecht in Deutschland. Die ausführliche Einordnung mit Quellen steht auf der Vergleichsseite.

Wer steht hinter FaceLedger?

Gründer und Geschäftsführer ist Marcel Mankus. Betreibergesellschaft ist die Faceledger UG (haftungsbeschränkt), Kurhessenstraße 10, 60431 Frankfurt am Main, eingetragen beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 143100, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer DE462361514. Die vollständigen Angaben stehen im Impressum.

Stand 14. September 2026. Diese Seite ist weder Rechts- noch Steuerberatung.

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