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Ordlista

Begrepp, tydligt förklarade.

FaceLedger berör juridik, teknik och reklam. Här förklarar vi de viktigaste begreppen från webbplatsen. Kort, begripligt och utan juristspråk.

Ordlistan är för närvarande på tyska. Svenska versioner kommer snart.

Juridik

8 Begrepp

§ 22 KUG

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§ 22 des Gesetzes über das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie (KunstUrhG) regelt das Recht am eigenen Bild. In Deutschland dürfen Bildnisse nur mit Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Bei kommerzieller Nutzung, wie Werbung, ist die Einwilligung praktisch immer erforderlich. Die Beweislast für eine vorhandene Einwilligung liegt beim Werbenden.

UrhG

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Das Urheberrechtsgesetz schützt die Rechte des Schöpfers eines Werkes, bei Fotografien also den Fotografen. Für die Plattform relevant: Talent kann nicht einfach jedes Foto hochladen, das es besitzt, die Bildrechte müssen geklärt sein. Im FaceLedger-Workflow werden Fotos im Rahmen des Onboardings vom Talent selbst aufgenommen, was die Urheber-Frage vereinfacht.

Relateratkug

DSGVO Art. 9

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Artikel 9 der Datenschutz-Grundverordnung definiert "besondere Kategorien personenbezogener Daten", darunter biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person. Die Verarbeitung ist grundsätzlich verboten und nur unter engen Voraussetzungen erlaubt, z.B. bei ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person (Art. 9 Abs. 2 lit. a). FaceLedger basiert vollständig auf dieser Einwilligungsgrundlage.

DSGVO Art. 7

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Artikel 7 DSGVO regelt, wann eine Einwilligung wirksam ist: sie muss freiwillig, für den konkreten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegeben werden. Wichtig: die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden, ohne dass die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung berührt wird. FaceLedger setzt das operativ um: Konto-Schließung blockt sofort neue Anfragen, aktive Lizenzen laufen vertraglich definiert aus.

Relateratdsgvo-art-9

Persönlichkeitsrecht

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Das allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG) schützt die Selbstbestimmung über die Darstellung der eigenen Person. § 22 KUG ist eine Konkretisierung dieses Rechts. Verletzungen können zivilrechtliche Ansprüche auf Unterlassung, Schadensersatz und Geldentschädigung auslösen, bei Werbe-Kampagnen mit unautorisierter Likeness-Nutzung regelmäßig in sechs- bis siebenstelliger Höhe.

Relateratkug

EU AI Act

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Die EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (Verordnung (EU) 2024/1689) ist seit August 2024 in Kraft, wird stufenweise anwendbar. Relevante Bereiche für FaceLedger: Kennzeichnungspflichten für Deepfakes (Art. 50), Anforderungen an biometrische Identifikationssysteme. Die Plattform ist so gebaut, dass die Output-Verwendung im Vertrag dokumentiert ist, was den Compliance-Anforderungen entgegenkommt.

Relateratdeepfake

Deepfake

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Deepfakes sind synthetische Medien, die mit Methoden des maschinellen Lernens erstellt werden und eine echte Person darstellen oder ihre Stimme nachahmen. Rechtlich problematisch sind insbesondere unautorisierte Deepfakes, die EU AI Act und nationale Gesetzgebung (z.B. § 33a StGB-E in Deutschland) schaffen zunehmend Sanktionsrahmen. FaceLedger schließt Deepfake-Risiken auf der Lizenznehmer-Seite durch dokumentierte Output-Lizenzen aus.

AGG

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Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) setzt EU-Antidiskriminierungsrichtlinien in deutsches Recht um. Für Plattformen, die Geschäftsbeziehungen vermitteln, gelten besondere Anforderungen. FaceLedgers Anti-Bias-Architektur (keine Erfassung von Hautfarbe, Religion, Behinderung etc.) ist nicht nur ethisch geboten, sondern adressiert auch AGG-Risiken strukturell.

Marknadsplats

4 Begrepp

Audit-Trail

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Jede Aktion auf FaceLedger. Profil-Sicht, Lizenzanfrage, Vertragssignatur, Asset-Download, wird in einem Audit-Trail dokumentiert. Beide Seiten der Plattform (Talent + Brand) sehen denselben Trail. Im Streitfall ist der Audit-Trail forensisch verwertbar und reduziert Klärungszeiträume von Monaten auf Tage.

Verified Talent

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Verified Talent ist ein eigener Onboarding-Pfad für Personen mit öffentlicher Identität. Statt algorithmischer Pricing-Defaults werden Konditionen individuell ausgehandelt. Mindest-Lizenz-Floor, Plattform-Anteil (typischerweise 10 bis 15 % statt 35 %), Auszahlungsmodell. Verified Talent erscheint in einem separaten Brand-Such-Pool. Aufnahme erfolgt per Einladung, nicht self-service.

Standard Talent

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Standard ist der Self-Service-Pfad. Jede Person mit gültiger Identität kann sich anmelden, keine Eignungsprüfung. Algorithmisches Lizenz-Pricing mit einheitlichem Anteil für die Person von 65 %, unabhängig von der Lizenzhöhe.

Shortlist

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Eine Shortlist gruppiert mehrere Lizenz-Anfragen einer Kampagne. Brand kann bis zu 10 Personen in eine Shortlist legen, jede Person erhält eine eigene Anfrage und entscheidet einzeln. Geld liegt während der Antwortphase im Stripe-Escrow.

Identitet

4 Begrepp

Likeness

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Der Begriff Likeness umfasst alles, was eine Person visuell identifizierbar macht: Gesichtszüge, Körper, charakteristische Merkmale. Im US-Recht ein eigenständiges "right of publicity", in DACH meist über Persönlichkeits- und Bildrecht abgebildet. FaceLedger lizenziert nicht ein einzelnes Bild, sondern das Recht, eine Likeness in einer definierten Kampagne zu verwenden, auch in KI-generierten Inhalten.

Relateratkug

Presentation

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Presentation ist das einzige geschlechtsbezogene Feld, das in der Brand-Suche filterbar ist. Es beschreibt, wie das Talent in den eigenen Fotos visuell auftritt. Eine Trans-Frau, die feminin auftritt, wählt feminin. Ein cis-Mann, der androgyn auftritt, wählt androgyn. Geschlechts-Identität, Pronomen und Trans-Status sind separat, privat und niemals filterbar.

Geschlechts-Identität

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Geschlechts-Identität ist eine private Selbstbeschreibung des Talents. Frei wählbar (Frau, Mann, nichtbinär, agender, genderfluid, custom). Sichtbar nur im persönlichen Profil, nie in der Brand-Suche, nie als Filter, nie öffentlich. Wenn ein Talent nichts angeben will, ist das Feld leer.

Pronomen

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Pronomen sind ein semi-privates Feld. Der Talent gibt sie optional an (sie/sie, er/ihm, they/them, custom). In der Brand-Suche unsichtbar; sichtbar erst nach Approval einer Lizenz-Anfrage, damit die Brand das Talent korrekt anschreiben kann.

Prissättning

3 Begrepp

Output-Lizenz (kein KI-Training)

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Eine FaceLedger-Lizenz erlaubt genau eines: die Verwendung des Erscheinungsbilds in einer konkreten Kampagne, mit definierten Kanälen, definiertem Gebiet und definierter Dauer. Die Nutzung des Datensatzes als Trainingsmaterial für KI-Modelle ist nicht Teil der Lizenz und wird auch nicht separat angeboten. Niemand wird nebenbei zum Trainingsdatensatz.

Relateratlizenz-scope

Lizenz-Scope

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Jede FaceLedger-Lizenz wird über vier konfigurierbare Dimensionen definiert. Kanäle (Social, Print, PayTV, OOH, DOOH, Web-Display, Video, Streaming), Gebiet (ein Land, DACH, EU, global), Dauer (1, 3, 6, 12 oder 24 Monate) und Sichtbarkeit (nur Gesicht, Gesicht und Körper, volle Details). Dazu kommen die Branche des Unternehmens und die Bereiche, die die Person freigegeben hat. Keine Pauschallizenzen. Ein Unternehmen zahlt nur, was es wirklich braucht.

Stripe Connect

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Stripe Connect ist die Infrastruktur, über die FaceLedger Lizenz-Erlöse an Talents auszahlt. Beim Onboarding ins Auszahlungs-System wird das vollständige KYC durchlaufen (Stripe Identity). Steuer-Formulare und AML-Compliance werden mit erledigt. Bis zur ersten Auszahlung reicht die plattform-eigene Light-KYC.

Teknik

2 Begrepp

Biometrische Daten

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Biometrische Daten sind technische Messungen körperlicher Merkmale, die eine eindeutige Identifizierung erlauben. Gesichtsbilder gelten als biometrische Daten, wenn sie maschinell für Identifikation verarbeitet werden. FaceLedger speichert keine Gesichts-Embeddings, nur die Bilder selbst, mit ausdrücklicher Einwilligung des Talents nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO.

Relateratdsgvo-art-9

KYC

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KYC ist der Prozess der Identitätsverifizierung. FaceLedger arbeitet zweistufig: (1) Light-KYC beim Onboarding. Selfie, Ausweis, Symbol-Code, manuelles oder API-basiertes Review. (2) Hard-KYC bei der ersten Auszahlung. Stripe Identity mit Liveness-Check, Dokument-Auth, Adress-Verify. Beide Stufen prüfen objektiv: ist der Ausweis echt, stimmt die Person mit dem Selfie überein. Keine subjektive "Eignungs"-Bewertung.

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